Weiter zum Inhalt
Fahrplanauskunft

| |
Geben Sie Ihren Startpunkt (Haltestelle / Adresse / Sehenswürdigkeit) an
ǿ
Geben Sie Ihren Zielpunkt (Haltestelle / Adresse / Sehenswürdigkeit) an

Barrierefrei unterwegs

Unterwegs zu sein gehört für viele Menschen zum Alltag – zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Arzt oder beim Besuch von Familie und Freunden. Deshalb sollen Busse und Bahnen so konzipiert sein, dass sie von möglichst allen Menschen genutzt werden können. Der NVV arbeitet gemeinsam mit seinen Partnern daran, den öffentlichen Nahverkehr in Nordhessen barrierefrei auszubauen. Ziel ist es, dass Fahrgäste sicher und möglichst selbstständig unterwegs sein können – egal ob mit Regionalzug, RegioTram, Tram, Bus oder AnrufSammelTaxi (AST).

Im Folgenden begeben wir uns also mit euch auf eine Reise durch das NVV-Gebiet: Zu Beginn jeder Fahrt stehen der Blick in den Fahrplan und der Kauf eines Tickets. Danach kommen die Fahrgäste zu ihrer Haltestelle oder zum Bahnsteig und steigen dort ein und aus. Da Menschen sehr unterschiedliche Bedürfnisse haben, kann diese Seite natürlich nicht jede einzelne Situation abbilden. Die Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr wird jedoch kontinuierlich ausgebaut.  

Für eine bessere Darstellung und Visualisierung der Informationen liegt die Broschüre “Barrierefrei unterwegs in Nordhessen” in allen Kundenzentren zur freien Mitnahme aus.

Auf nvv.de findest du alle Infos für eine sichere Reise:

  • Verbindungen
  • Tickets
  • Serviceangebote
  • Haltestellen-Übersichtspläne und Liniennetzpläne
  • Störungen
  • Kontaktmöglichkeiten
  • Barrierefrei unterwegs im NVV-Gebiet

Viele Inhalte werden zusätzlich in Leichter Sprache wiedergegeben. Die Website kann zum großen Anteil auch im kontrastreichen Modus angezeigt werden. Zusätzlich werden Inhalte nach und nach in Gebärdensprache ergänzt. Alle Einstellungen können über die Menüleiste aktiviert werden. 


  • Du findest Infos zum Fahrplan in der NVV-Fahrplanauskunft. Dort können Verbindungen im Nahverkehr geplant und Umsteigezeiten individuell angepasst werden. Die Fahrplanauskunft zeigt die tatsächlichen Abfahrtszeiten an. Verspätungen werden angezeigt und auch angesagt.

    Diese kann auch von Screenreadern vorgelesen werden. So können auch sehbehinderte und blinde Menschen die Infos nutzen.

  • Unsere App NVV Mobil gibt Infos sowohl visuell als auch akustisch aus. Die Bedienung der App für sehbehinderte und blinde Menschen wird in Kürze weiter verbessert. 

    Mit ihr lassen sich:

    • Verbindungen suchen
    • Tickets kaufen
    • Routen speichern
    • Verbindungen auf Karten anzeigen

In der NVV-HaltestellenInfo kannst du die Barrierefreiheit vieler Haltestellen und Stationen im NVV-Gebiet überprüfen. Während du deine Verbindung auswählst, kannst du direkt sehen, ob die Ein- oder Ausstiegshaltestelle barrierefrei ist – dies wird durch einen Farbcode (grün, gelb oder rot) angezeigt. Zusätzliche Fotos helfen dabei, die Situation vor Ort besser einzuschätzen. 

In der HaltestellenInfo wird zum Beispiel angezeigt, ob:  

  • Aufzüge vorhanden sind  
  • Bahnsteige barrierefrei erreichbar sind  
  • Bussteige ausreichend hoch sind  
  • Sitzgelegenheiten vorhanden sind  
  • es Blindenleitsysteme gibt  
  • Anzeigetafeln und Unterstände vorhanden sind

Die Anwendung ist für mobile Endgeräte optimiert und lässt sich bequem auf Smartphones oder Tablets nutzen. Außerdem ist sie mit Screenreadern kompatibel, sodass blinde oder sehbehinderte Menschen die Informationen zur Barrierefreiheit abrufen können. 

Auf bahnhof.de kann zusätzlich geprüft werden, ob Fahrstühle vorhanden sind und ob ggf. eine Störung vorliegt. 

Alternativ kannst du über das NVV-ServiceTelefon unter 0800-939-0800 Informationen zur gewünschten Haltestelle erhalten. Unser NVV-ServiceTelefon ist jeden Tag von 5 bis 22 Uhr für dich da. An Freitagen und Samstagen sind wir sogar bis Mitternacht erreichbar.


Du kannst Tickets auf folgende Weisen kaufen:

  • In der NVV App: Einfach und bequem per Smartphone. Das Ticket kann direkt in der App gekauft werden. Hat man in der NVV-App eine Fahrt herausgesucht, werden die passenden Tickets für diese Fahrt in der Verbindungsauswahl angezeigt. Im Menü, das sich mit einem Klick auf die 3 Striche in der Kopfleiste öffnet, befindet sich ebenfalls der Menüpunkt „Fahrkartenkauf“.  Dort sind alle in der App verfügbaren NVV-Tickets gelistet.

    Die NVV-App funktioniert mit Screenreadern, so dass auch blinde oder sehbehinderte Menschen die Infos gut nutzen können.

  • An Haltestellen: An vielen Bahnhöfen und Haltestellen stehen Ticketautomaten zu Verfügung. Die Automaten haben einen großen Bildschirm, der auf Berührung reagiert. 

    Der Bildschirm ist so angebracht, dass auch Menschen im Rollstuhl diesen gut sehen und bedienen können.

  • In Fahrzeugen: Ticketkauf in Regionalzügen und in Bussen. Je nach Verkaufsort stehen unterschiedliche Bezahlmöglichkeiten zur Verfügung. 

    In den Trams im Stadtgebiet Kassel und in den RegioTrams gibt es Ticketautomaten. Hier ist nur Kartenzahlung möglich. In den Fahrzeugen der Kurhessenbahn ist der Ticketkauf auch beim Zugpersonal möglich. Wer beim Einstieg kein gültiges Ticket besitzt, muss allerdings sofort nach Fahrtbeginn ein Ticket bei den Mitarbeitenden der KHB kaufen.

    In Bussen können NVV-Tickets direkt beim Fahrpersonal gekauft werden. Dabei sollte Bargeld möglichst passend bereitgehalten werden. 

  • In Kundenzentren: Besuche die Kundenzentren von NVV und KVG. 

    Die NVV-Kundenzentren befinden sich in folgenden Städten: Bad Arolsen, Bad Hersfeld, Bad Wildungen, Baunatal, Bebra, Eschwege, Frankenberg, Hofgeismar, Kassel, Korbach, Melsungen, Rotenburg a. d. Fulda, Schwalmstadt-Treysa, Wabern, Witzenhausen. 

    Im Jahr 2026 wurden etliche Kundenzentren umgebaut. Die Öffnungszeiten findest du unter nvv.de/kundenzentren.

Es ist zu beachten, dass das DiakonieTicket und MittendrinTicket nicht in Ticketautomaten angeboten werden. Auch können am Automaten keine Abbonnements abgeschlossen werden.

Da der Ticketkauf für Menschen mit Gehhilfen im Fahrzeug (insbesondere in Bussen) beschwerlicher ist, empfehlen wir den digitalen Ticketkauf vor der Fahrt in der NVV-App.

Frag andere Fahrgäste oder das Zugbegleitpersonal: Wenn nötig, stehen sie gerne für Hilfe beim Fahrkartenkauf zur Verfügung. 


Menschen mit einem Schwerbehindertenausweis können den öffentlichen Nahverkehr kostenlos nutzen, wenn sie eine Wertmarke im Ausweis haben und eines der folgenden Merkzeichen eingetragen ist: 

„B“, „G“, „aG“, „H“ oder „Gl“. 

Steht das Merkzeichen „B“ im Ausweis, darf auch eine Begleitperson kostenlos mitfahren. Dies kann für den Raum Nordhessen beim Hessischen Amt für Versorgung und Soziales Kassel, Mündener Straße 4, 34123 Kassel, beantragt werden, wenn die Voraussetzungen dafür vorliegen.

Blindenführhunde und andere Assistenzhunde dürfen in allen Verkehrsmitteln kostenlos mitgenommen werden. Nur beim AnrufSammelTaxi (AST) muss das Tier vorher extra angemeldet werden. 

Da für die Fahrten mit Schwerbehindertenausweis und Wertmarke kein Ticket des NVV benötigt wird, können in diesem Fall auch keine Fahrtkosten über die 5-Minuten-Garantie des NVV zurückerstattet werden.

Mehr Informationen zur Beantragung des Schwerbehindertenausweises  und der Wertmarke findest du auf den Seiten des Landes Hessen.


An vielen Haltestellen und Bahnsteigen stehen Haltestellenvitrinen mit folgenden Infos: Liniennetzpläne für Nordhessen, das KasselPlus-Gebiet, für die fünf Landkreise und viele Städte. Noch nicht barrierefreie Haltestellen werden in den NVV-Liniennetzplänen mit grauen Haltestellenpunkten, während mindestens teilweise barrierefrei ausgestattete Haltestellen mit weißen Haltestellenpunkten dargestellt sind.

In den Vitrinen und Fahrplankästen hängen ebenfalls die aktuellen Fahrpläne und, falls notwendig, Sonderinformationen zu Fahrplanänderungen auf einzelnen Bus- und Bahnlinien. An größeren Bushaltestellen und Bahnstationen befinden sich in den Vitrinen dreidimensional gestaltete Halltestellen-Übersichtspläne für eine erleichterte Orientierung.

Eine Übersicht aller verfügbaren Pläne findest du unter nvv.de/fahrtinfo/haltestellen.  


Regionalzüge (RE, RB) und RegioTrams (RT) im NVV-Gebiet sind entweder vollständig  barrierefrei oder es sind Wagen mit barrierefreier Einrichtung vorhanden. 

An vielen modernisierten Bahnsteigen ist ein ebenerdiger Einstieg möglich. Wenn ein Höhenunterschied bleibt, helfen Klapprampen, damit Fahrgäste im Rollstuhl oder mit Mobilitätshilfen problemlos einsteigen können. Es wird empfohlen, beim Einfahren des Zuges durch ein Handzeichen auf sich aufmerksam zu machen.

An der Außenseite der Fahrzeuge befinden sich Rufknöpfe, mit denen das Fahrpersonal informiert wird, damit dann eine Rampe ausgelegt werden kann. Diese sind mit dem Piktogramm für „Rollstuhl“ gekennzeichnet.

Außerdem ist es hilfreich, dem Fahrpersonal schon beim Einsteigen die gewünschte Ausstiegsstation mitzuteilen, damit die Unterstützung besser vorbereitet werden kann.

Alle Haltestellen auf der Strecke werden rechtzeitig über Lautsprecher angesagt. Zusätzlich zeigen gut lesbare Displays mit kontrastreicher Schrift den nächsten Halt an. 

In allen Regionalzügen gibt es mindestens einen Mehrzweckbereich. In vielen Zügen ist auch eine Universaltoilette vorhanden, die auch von Rollstuhlfahrenden selbstständig genutzt werden kann.

In den RegioTrams sind keine Toiletten eingebaut, da die Fahrzeiten in der Regel unter einer Stunde liegen. Diese Fahrzeuge sind ähnlich ausgestattet wie Trams im Kasseler Stadtgebiet. In den kommenden Jahren werden die RegioTram-Fahrzeuge modernisiert. Sie erhalten ein neues grün-weißes Design außen und eine moderne Innenausstattung, bleiben in ihrer Barrierefreiheit jedoch unverändert funktional und weiterhin gut nutzbar für alle Fahrgäste.

In Regionalzügen, RegioTrams und Bussen gelten folgende Regeln:

  • Fahrgäste mit eingeschränkter Mobilität haben Vorrang, zum Beispiel Menschen mit Rollator oder Rollstuhl.
  • Auch Personen mit Kinderwagen, in denen sich Kinder befinden, haben Vorrang.
  • Fahrräder dürfen nur in sehr begrenztem Umfang mitgenommen werden, und nur dann, wenn sie im dafür vorgesehenen Bereich 
    sicher abgestellt werden können.
  • Wenn der Platz im Fahrzeug nicht ausreicht, hat die Mitnahme von Fahrgästen Vorrang vor dem Transport von Sachen, wie z. B. Fahrrädern oder größeren Gegenständen. 
  • Im Einzelfall entscheidet das Fahrpersonal über die sichere Beförderung aller Fahrgäste im Fahrzeug.

Zur besseren Orientierung im Fahrzeug helfen einheitliche und gut sichtbare Piktogramme, die Plätze für Schwangere, Ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen zu finden. 

Auf der Website bahn.de/service/individuelle-reise/barrierefrei gibt es einen ausführlichen Leitfaden zur Mitnahme von orthopädischen Hilfsmitteln. Dort wird genau erklärt, welche Regeln für welche Hilfsmittel im Nah- und Fernverkehr gelten.

Die Mobilitätsservice-Zentrale der Deutschen Bahn unterstützt ebenfalls unter anderem beim Ein-, Aus- und Umsteigen sowie bei der Reisevorbereitung.


Viele Regionalbusse im NVV sind durch ihre einheitlich weiß-grüne Gestaltung mit Märchenmotiven leicht zu erkennen. Sie sind so ausgestattet, dass sie von möglichst vielen Menschen sicher und selbstständig genutzt werden können. Sie verfügen über abgesenkte Einstiege, Klapprampen, Rufknöpfe zur Unterstützung, Mehrzweckbereiche sowie akustische und visuelle Fahrgastinformationen.  

Die Busse und Trams der KVG sind ähnlich ausgestattet und ebenfalls barrierefrei nutzbar. Die KVG bietet auch eine Broschüre mit dem Titel „Sicher fahren mit Bus, Tram und RegioTram“ an, in der Fahrgäste praktische Hinweise für die Nutzung des öffentlichen Verkehrs in deren Einzugsbereich finden.  

Weitere Infos zur Barrierefreiheit im Netz der KVG findet man unter: kvg.de/service/barrierefrei-unterwegs. 


Wer ein AST nutzen möchte, muss die Fahrt spätestens 30 Minuten vor der geplanten Fahrplan-Abfahrt buchen. Im Fahrplan sind die AST-Verbindungen mit einem kleinen Telefonhörer-Symbol gekennzeichnet.

  • Für Fahrgäste mit Sehbehinderung empfehlen wir die Buchung telefonisch, unter 0800-939-0800 (Weiterleitung über die “1”).  
  • Für Fahrgäste mit Hörbehinderung ist unser Online-Buchungsportal die ideale Lösung. Die Buchung ist über die NVV-Fahrplanauskunft oder die NVV-App möglich. Eine Anleitung findest du auf der NVV-Website unter nvv.de/ast.

Bitte denke daran, bei der Buchung Hilfsmittel wie Rollstühle, Rollatoren sowie Assistenz- oder Blindenführhunde anzugeben, da nicht alle AST-Fahrzeuge für die Mitnahme aller Arten von Hilfsmitteln ausgestattet sind. Menschen mit Rollstühlen können im AST nur befördert werden, wenn sich der Rollstuhl zusammengeklappt im Kofferraum transportieren lässt.

Für Fahrten mit dem AST gilt der NVV-Tarif. Ausgewählte NVV-Tickets erhält man auch direkt im AST. Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg ist darüber hinaus ein AST-Zuschlag erforderlich. Dieser kostet 1 Euro pro Person und Fahrt.

Wenn eine bereits gebuchte Fahrt nicht angetreten werden kann, muss diese telefonisch oder online rechtzeitig storniert werden. 

Darüber hinaus bieten wir den KVG-Schaddel-Service an, der sowohl telefonisch als auch über die benutzerfreundliche Schaddel-App gebucht werden kann. Weitere Informationen findest du unter kvg-schaddel.de.


Für Fahrgäste mit Rollator oder Rollstuhl bietet der NVV den Flyer „Sicher unterwegs mit Rollator und Rollstuhl – Tipps für Busfahrten im NVV-Gebiet“ an. Er ist in den Kundenzentren zur freien Mitnahme erhältlich.  

Die Mobilitätsservice-Zentrale unterstützt unter anderem beim Ein-, Aus- und Umsteigen sowie bei der Reisevorbereitung. Dieser Service wird für alle RB- und RE-Linien im NVV angeboten, aber auch für die RT-Stationen in der Region. Sie ist unter 030 65 21 28 88 oder msz@deutschebahn.com erreichbar. Bei Problemen oder Störungen an Bahnhöfen hilft die 3-S-Zentrale der Deutschen Bahn. Die für viele Bahnhöfe im NVV-Gebiet zuständige 3-S-Zentrale Kassel ist rund um die Uhr unter 0561 7861055 erreichbar. Weitere Infos findest du unter bahn.de und bahnhof.de/service.

Darüber hinaus stehen dir an vielen Bahnhöfen die Mitarbeitenden der Bahnhofsmission zur Verfügung. Sie unterstützen Menschen mit Behinderungen und helfen ihnen bei Bedarf. Weitere Informationen findest du unter bahnhofsmission.de.


Barrierefreie Bushaltestellen zeichnen sich durch besondere Orientierungshilfen und digitale Infosysteme aus. Sie sind so gestaltet, dass stets zwei Sinne angesprochen werden. 

An barrierefreien Bushaltestellen befinden sich für den Ein- und Ausstieg mit Rollstuhl oder E-Rollstuhl sehr oft eine farblich oder durch eine besondere Pflasterung erkennbare Fläche von etwa 2,5 mal 2,5 Metern. Diese Fläche bietet Menschen im Rollstuhl genug Platz, um sich zu drehen oder über die ausgeklappte Rampe ein- und auszusteigen. 

Diese unterschiedlichen Pflasterungen und Farben der Wartebereiche der Haltestelle dienen als kontrastreiche und tastbare Orientierungshilfe. Sie zeigen zum Beispiel, wo sich der Einstieg des Busses befindet, und grenzen die Wartefläche zur Fahrbahn hin ab. Sie markieren auch abgesenkte Bordsteine auf dem Weg zur Haltestelle.

Solche Leitsysteme gibt es in der Regel auch auf Bahnsteigen. Dort zeigen sie jedoch nicht immer die genaue Position der Türen an, weil die Züge unterschiedlich gebaut sind. Außerdem zeigen digitale FahrgastInformations-Anzeiger an den Haltestellen die nächsten Abfahrten und aktuelle Störungen in Echtzeit an.

Menschen mit Sehbeeinträchtigung können sich diese Informationen per Knopfdruck am Mast des digitalen Fahrgastinformationssystems vorlesen lassen. Alle Haltestellen auf der Strecke werden rechtzeitig über Lautsprecher angesagt. Zusätzlich zeigen gut lesbare Displays mit kontrastreicher Schrift den nächsten Halt an.

An Bahnhöfen stehen außerdem häufig Fahrstühle zur Verfügung. Teilweise informieren diese per Sprachansage über die Position des Aufzugs.

Doppelhaltestellen sind überwiegend in Stadtgebieten, etwa in Kassel, zu finden und besonders gekennzeichnet. Hier halten zwei Fahrzeuge gleichzeitig hintereinander, zum Beispiel zwei Busse oder in Kassel eine Tram und ein Bus. Hier gilt es, besonders aufmerksam zu sein, um in das richtige Fahrzeug einzusteigen. Auf dem entsprechenden 
Haltestellenschild ist das „Haltestellen-H“ verdoppelt.

Weitere Informationen zu Haltestellen und Bahnhöfen findet man unter haltestellen.nvv.de. 

Auf bahnhof.de kann zusätzlich geprüft werden, ob Fahrstühle vorhanden sind und ob ggf. eine Störung vorliegt.


Das NVV-ServiceTelefon hilft unter der Nummer 0800-939-0800 bei Fragen rund um Fahrplanung, Tickets und die die Nutzung von Bahn-, Bus- und AST-Verkehren. Täglich von 5 bis 22 Uhr, freitags und samstags bis 0 Uhr. 

Fragen, Anregungen oder Hinweise zur Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr in Nordhessen kannst du dem NVV gerne mitteilen. Schreib uns per Mail an info@nvv.de – Stichwort: Barrierefrei unterwegs im NVV-Gebiet. 

In unseren Kundenzentren erhältst du auch persönliche Beratung. Die Adressen und Öffnungszeiten findest du unter: nvv.de/kundenzentren

Falls es zu Verspätungen oder Unannehmlichkeiten bei der Nutzung des ÖPNV kommt, sind wir über den Kundendialog in unserer NVV 5-Minuten-Garantie online erreichbar:
nvv.de/5-minuten-garantie

Im Rahmen der NVV-Mobilitätsberatung im Werra-Meißner-Kreis organisiert der NVV auf Anfrage in Kooperation mit örtlichen Veranstaltern praktische Mobilitätstrainings in einem Bus.
Kontaktdaten: info@nwm-esw.de Internet: nwm-esw.de oder nvv.de

Auch die Kasseler Verkehrs-Gesellschaft (KVG) bietet für das Stadtgebiet von Kassel regelmäßig praktische Trainings für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen an. Dort wird zum Beispiel geübt, wie der sichere Ein- und Ausstieg mit Rollstuhl oder Rollator funktioniert und wie Hilfsmittel richtig im Fahrzeug abgestellt werden. Infos findest du unter kvg.de/service/barrierefrei-unterwegs.