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Fahrplanauskunft

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Verdi-Warnstreik bei der KVG am Freitag, 13. Februar – Busse, Trams und RegioTrams voraussichtlich nicht im Einsatz - NVV-Buslinien ab Linie 30 und Regionalzüge verkehren planmäßig - Ersatzkonzept für RegioTram-Ausfälle


Die Gewerkschaft Verdi hat für Freitag, den 13. Februar 2026, die Beschäftigten der Kasseler Verkehrs-Gesellschaft AG (KVG) zu einem erneuten Warnstreik aufgerufen. Fahrgäste müssen sich an diesem Tag auf erhebliche Einschränkungen im gesamten Stadtgebiet Kassel sowie im nordhessischen Umland einstellen.

Umfangreiche Ausfälle im Stadtgebiet und Umland

Nach aktuellem Stand werden am Streiktag weder Busse noch Trams oder RegioTrams der KVG und RTG verkehren. Betroffen sind die Buslinien Bus  1 bis Bus  29 in der Stadt Kassel sowie die Buslinien Bus  11, Bus  17 und Bus  22 im Umland. Auch die Tram  Tram-Verbindungen nach Vellmar, Baunatal und durch das Lossetal entfallen. Die AST  AnrufSammelTaxi-Linien 91 bis 97 werden ebenfalls nicht bedient.

Hintergrund ist die Ausweitung des Streiks auf die Leitstelle und die Werkstätten der KVG, die für die RTG geschäftsbesorgend tätig sind. Wenn diese sicherheitsrelevanten Bereiche nicht arbeiten, dürfen auch keine Regionaltram  RegioTrams fahren.

Regionale Auswirkungen

Laut Nordhessischem Verkehrsverbund (NVV) fahren die Regionalbusse ab Linie 30 planmäßig. Einschränkungen entstehen jedoch dort, wo Regionalbuslinien am Stadtrand enden und normalerweise auf KVG‑Linien übergehen – etwa in Fuldatal, Baunatal, Vellmar oder im Lossetal. Diese Anschlussverbindungen können nicht angeboten werden.

Ausweichmöglichkeiten für Fahrgäste

Im Stadtgebiet Kassel stehen verschiedene regionale Bus- und Zugverbindungen zur Verfügung, die unabhängig vom Warnstreik verkehren, z. B.:

  • Durch Harleshausen fährt die Linie Bus 110 bis in die Kasseler Innenstadt
  • Vom Brasselsberg gelangen Fahrgäste mit den Linien Bus 51 und Bus 52 zum Bahnhof Wilhelmshöhe oder in die Innenstadt
  • Von Baunatal fährt die Linie Bus 51 bis zum Bahnhof Wilhelmshöhe
  • Ab Bahnhof Wilhelmshöhe bestehen Verbindungen mit den Linien Bus 52, Bus 100 und Bus 500 sowie mit zahlreichen RegionalbahnRegionalzuglinien Richtung Hauptbahnhof
  • Vom Auestadion fährt die Linie Bus 500 über Hauptbahnhof und Bahnhof Wilhelmshöhe
  • Ab Kassel-Oberzwehren mit einigen Regionalbahn  Regionalzuglinien in Richtung Kassel-Wilhelmshöhe und Kassel Hauptbahnhof
  • Von der Holländischen Straße über den Hauptbahnhof zum Bahnhof Wilhelmshöhe verkehrt die Linie Bus  100
  • Vom Holländischen Platz über Hauptbahnhof und Bahnhof Wilhelmshöhe bis „Druseltal“ ist die Linie Bus 52 unterwegs

Das On‑Demand‑Angebot „Schaddel“ steht ohne Einschränkungen zur Verfügung – tagsüber im Gewerbegebiet Langes Feld und im Industriepark Waldau sowie nachts im gesamten Kasseler Stadtgebiet.

Die RegioTram-Gesellschaft (RTG) stellt – in enger Zusammenarbeit mit ihren Partnerunternehmen – ein Ersatzangebot bereit, um die Auswirkungen der Ausfälle auf den RegioTramlinien für die Fahrgäste so gut wie möglich abzufedern: 

Regionaltram  RT1 – Schienenersatzverkehr im Stundentakt

Für die Linie RT1 wird zwischen 5 und 24 Uhr ein Schienenersatzverkehr im Stundentakt zwischen Hofgeismar-Hümme/Bahnhof und Kassel Königsplatz/Mauerstraße eingerichtet. Damit bleibt die Erreichbarkeit der wichtigsten Haltepunkte trotz des Streiks gewährleistet.

Regionaltram  RT4 – Zusatzhalte der Regionalzuglinie RB4 in Calden-Fürstenwald

Auf der Linie RT4 plant die Kurhessenbahn (KHB) zusätzliche Halte der Regionalzuglinie RB4 (Korbach <> Kassel) in Calden-Fürstenwald ein. Ein Ersatzverkehr mit Bussen, für eine Ersatzbedienung der ausgefallenen RT-Fahrten, konnte von der RTG leider nicht organisiert werden.

Regionaltram  RT5 –Zusatzhalte der Regionalzuglinie RE5in Guxhagen, Körle, Melsungen-Röhrenfurth, -Schwarzenberg und -Bartenwetzerbrücke

Cantus hält mit der Regionalzuglinie RE5 (Bad Hersfeld <> Kassel) zusätzlich in Guxhagen, Körle, Melsungen-Röhrenfurth, Melsungen-Schwarzenberg und Melsungen-Bartenwetzerbrücke. 

Informationen für Fahrgäste

Die KVG empfiehlt allen Fahrgästen, sich frühzeitig über die Medien und die Informationskanäle des NVV über den aktuellen Stand zu informieren – insbesondere über die tatsächliche Dauer des Warnstreiks und mögliche kurzfristige Änderungen. Weitere Details werden so schnell wie möglich bekannt gegeben. Die Informationen zu den streikbedingten Ausfällen werden sukzessive in die Auskunftssysteme eingepflegt. 

Die KVG bedauert die Unannehmlichkeiten, die der erneute Warnstreikaufruf von Verdi für die Fahrgäste mit sich bringt, und bittet um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen.

Wo finden Fahrgäste Informationen?

• In der NVV mobil-App

• Im Internet unter  www.kvg.de und www.nvv.de . Dort können sich Fahrgäste jeweils in der Rubrik „Verkehrsmeldungen“ oder „Störungen“ über jede einzelne Linie informieren

• Am NVV-ServiceTelefon unter 0800-939-0800 (erreichbar täglich von 5 bis 22 Uhr sowie freitags und samstags bis 0 Uhr).