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Treffurt: Am Heldrastein über dem Werratal


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Wandertour-Dauer: 4 1/2 Std.

Länge: 15 km

Schwierigkeitsgrad: mittel (steiler Abstieg vom Heldrastein erfordert hohe Trittsicherheit)

Karte: TF 50 MK Meißner-Kaufunger Wald/Südliches Leinetal und TK 50 W 54 Südliches Eichsfeld – Hainich – Werratal

Wegbeschreibung: Von der Hattengehau wandern Sie am ­Elektrokasten nach rechts, auf einem Radweg in Richtung Gutshof Schrapfendorf. Bei der Schrapfendorf links und durch das Tal hinauf in Richtung Heldrastein sehen Sie rechts die Burg Normannstein über Treffurt. Es geht weiter auf einem Schotterweg, der alten Wegführung (X5) Werra-Burgen-Steig folgend, das Märtal und das Mertelstal hinauf. Am Wanderparkplatz mit ­überdachter ­Rastbank und Infotafel zum Wald-Lern- und Erlebnispfad, später am „Absturz­punkt 1944“ mit weiterer überdachter Rastbank vorbei und gerade­aus hinauf, biegen Sie unterhalb der Wegemarkierung Steinstock hinter einer Rechtskurve links in Richtung Dreiherrenstein (X5) und zum Grünen Band [1] der ehemaligen innerdeutschen Grenze ab.

Sie überqueren die Schneise des ehemaligen „Todesstreifens“ und folgen am Grenzstein Nr. 303 im Wald nach rechts auf schmalem Naturpfad dem (X8) Barbarossaweg entlang der hessisch-thüringischen Grenze. Am Aussichts­punkt Dreiherrenstein [2], Grenzstein Nr. 316 (Sachsen-Weimar-­Eisenach/Kurhessen/Preußen) mit dem Kunstwerk „Terminal D“ der ARS NATURA-­Freiluftgalerie, biegen Sie rechts ab und wandern auf dem Grenzer-Streifenweg am Hinweispfosten weiter geradeaus in den Wald hinein (X8). An Infotafeln und historischen Grenzsteinen am Steilhang entlang, auch (P6) an Aussichtspunkten vorbei, erreichen Sie den Heldrastein (503,8 m ü. NN) [3].

Von hier nach rechts an weiteren Kunstwerken, dem Aussichtsturm „Turm der Einheit“ mit Schutzhüttenfunktion, Rastmöglichkeiten und überdachten Rastplätzen an der Florian-Henning-Hütte vorbei, laufen Sie nach links (P6) in Richtung Heldra. Geradeaus erreichen Sie den Aussichtspunkt Hüneburg mit Rastmöglichkeit und zurück an der kleinen Muschelkalkschlucht mit überdachter Rastbank, die Sie über eine Treppe hinab und wieder hinauf durchqueren, steigen Sie nun unterhalb der Felswände (X5) + (P6) + (X8) weitere Treppenstufen hinab und wandern auf einem Naturpfad weiter. An Aussichts- und Rastbänken vorbei erreichen Sie einen Wanderparkplatz mit Rastmöglichkeit und Schutzhütte (Rettungspunkt WAK 2354). Sie überqueren die L2109 zwischen Schnellmannshausen und Großburschla und folgen über den Kolonnenweg hinweg dem Schild „Heldra kurzer Weg 2,1 km“ auf einem Naturpfad in den Wald hinab.

Am Hohlweg mit Grenzsteinen entlang steil und in der Talsohle durch den Kahlschlag hinab, schwenken Sie kurz hinter einem Hinweispfahl links auf einen schmalen Naturpfad ein und steigen bergan. Nach Übersteigen eines schon sehr lange querliegenden Baumstamms erreichen Sie unterhalb eines Hochsitzes einen befestigten Forstweg, dem Sie nach links folgen. Am ­nächsten schmalen Naturpfad nach rechts, laufen Sie auf Buntsandstein einen Hohlweg hinab und erreichen am Rettungspunkt ESW 362 die Schutzhütte Simons Ruh im Werratal. Sie nehmen den geschotterten Wirtschaftsweg nach rechts, kreuzen die Werra und biegen am Bolzplatz mit Rastmöglichkeiten nach links in Richtung Heldra Ortsmitte ab.

Auf der Werrastraße am Feuerwehrhaus vorbei und geradeaus die Obergasse hinauf, erreichen Sie die Heldra (Abkürzungsmöglichkeit, 400 m abseits der Strecke), über den [4] August-Hermann-Francke-Platz nach links, am Francke’schen Gut vorbei folgen Sie der Straße Vor der Lücke in Richtung Großburschla. An der Kläranlage vorbei geradeaus auf einer kopfsteingepflasterten Allee, weiter auf einem asphaltierten Wirtschaftsweg, dann ­einem Wiesenweg passieren Sie eine Rastbank und überqueren den Kolonnen­weg. Sie kreuzen die L2110, biegen rechts ab und folgen dem Bürgersteig über die Flutmuldenbrücke.

Hinter der großen braunen Wiedervereinigungstafel geradeaus erreichen Sie die Großburschla-Bahnhof (Abkürzungsmöglichkeit, 400 m abseits der Strecke). Sie biegen jedoch links ab, folgen dem Kolonnenweg um den Bahnhof Großburschla in Hessen herum in Richtung Altenburschla. Auf Schotter-, Wiesen- und asphaltiertem Weg an einem Angelteich vorbei, schwenken Sie nach links auf die Großburschlaer Straße ein und wandern durch [5] Altenburschla über den Anger Karl-Montag-Platz vor der Kirche, dann weiter auf der Wanfrieder Straße und nach rechts auf die Eisenacher Straße. An der Mitte mit Wartehäuschen und Rastplatz vorbei, nach links in die Schmiedsgasse, entlang des Sportplatzes mit Rastmöglichkeiten erreichen Sie die Friedhof.

Sehen & Erleben entlang der Strecke:

  • Treffurt: [1] Grünes Band (fast 1.400 km langer Geländestreifen entlang der ehem. innerdeutschen Grenze, größter Biotopverbund Deutschlands); [2] Dreiherrenstein mit „Terminal D“ der ARS NATURA-Freiluftgalerie; [3] Krone des Werra­tals (Heldrastein, 503 m ü. NN mit weiteren ARS NATURA- und anderen Kunstwerken, 30 m hoher Aussichtsturm „Turm der Einheit“ und Aussichts­punkt Hüneburg)
  • Wanfried-Heldra [4]: Grenze zwischen den alten Stämmen der Hunnen, Chatten und Hermanduren, später zwischen Franken und Sachsen, ehem. innerdeutsche Grenze; ev. Johanniskirche (tägl. 9–16 Uhr); Bahnhof ­Großburschla (1970 stillgelegt, liegt auf hessischem Gebiet, 1979 entstanden hier Szenen des Kinofilms „Der Willi-Busch-Report“)
  • Wanfried-Altenburschla [5]: ev. Johanneskirche (erbaut 1362, Turm 1564, tägl. 8–20 Uhr); Dorfanger Karl-Montag-Platz

Adresse

Treffurt

Kontakte:

Webseite

Tour 08
Nächste Haltestelle

Start: Treffurt, Schnellmannshausen-Hattengehau
VUW-170



Nächster Bahnhof

Zwischenziel: Treffurt, Schnellmannshausen-Schrapfendorf (nach 600 m)
VUW-170

Zwischenziel: Wanfried-Heldra (400 m abseits der Strecke nach 11 km)
232, VUW-170

Zwischenziel: Wanfried-Heldra, Bahnhof-Großburschla (400 m abseits der Strecke nach 13,5 km)
232, VUW-170

Zwischenziel: Wanfried-Altenburschla, Mitte (nach 14,7 km)
232, VUW-170

Ziel: Wanfried-Altenburschla, Friedhof
232, VUW-170


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