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Ab Dezember drei statt zwei Expressbuslinien ab Alsfeld

Gemeinsame Ausschreibung von RMV und NVV / Omnibusbetrieb Käberich aus Niederaula gewinnt Linienbündel VBK X-Bus Alsfeld / neue Fahrzeuge mit WLAN an Bord

Ab Dezember 2021 wird der Omnibusbetrieb Käberich aus dem nordhessischen Niederaula die RMV-Expressbuslinien X33, X35 und X39 betreiben. Das Unternehmen setzte sich in einer europaweiten gemeinsamen Ausschreibung des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) und des Nordhessischen Verkehrsverbunds (NVV) durch und löst die vorherige Betreiberin, ALV Oberhessen GmbH & Co. KG, ab. Der Vertrag läuft für acht Jahre.

„Mit insgesamt über 1,2 Millionen Nutzwagenkilometern schaffen wir mit den drei Expressbus-Linien ein äußerst attraktives Angebot im ländlichen Raum“, erklärt RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. „Besonderes Highlight ist die neue X 35: Sie führt stündlich von Alsfeld über Stadtallendorf, Kirchhain und die Marburger Lahnberge nach Marburg – und hat natürlich wie alle X-Busse WLAN an Bord.“

NVV-Geschäftsführer Steffen Müller: „Mobilität endet nicht an Verbundgrenzen. Daher freue ich mich sehr, dass wir gemeinsam mit dem RMV ein so attraktives Fahrtenangebot auf die Beine gestellt haben. Denn die X33 und die X39 legen ja über die Hälfte ihres Fahrtweges im NVV-Gebiet zurück.“

„Als regionales Busunternehmen in dritter Generation freut es mich besonders, dass wir ab Dezember die Expressbuslinien in unserer Region betreiben dürfen, sagt Thomas Reichwein, Inhaber von Omnibusbetrieb Käberich. „So können wir Arbeitsplätze und Know-how vor Ort erhalten.“

Moderne, klimatisierte Fahrzeuge und kostenfreies WLAN

Eingesetzt werden fabrikneue Niederflurbusse der Emissionsnorm EURO VI. Die Fahrzeuge sind klimatisiert und verfügen über eine Sondernutzungsfläche für Rollstühle, Kinderwagen oder Fahrräder. Die Haltestelleninformation erfolgt über eine elektronische Anzeige und akustische Haltestellen- und Umsteigeansagen. An der Fahrerkabinentür befindet sich zum Schutz vor einer Ansteckung durch übertragbare Krankheiten eine Trennscheibe zum Fahrgastraum.

Hohe Standards für Fahrpersonal und Personalübergang

Das Busunternehmen wird entsprechend der RMV-Vorgaben das Fahrpersonal auf Grundlage des hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetzes entlohnen. Außerdem wird das Unternehmen den Beschäftigten des aktuellen Betreibers einen besitzstandswahrenden Übergang anbieten.

Die Linien

X33: Alsfeld – Grebenau – Niederaula – Bad Hersfeld: Die Linie verkehrt zwischen Alsfeld bis Wallersdorf im RMV-Verbundgebiet und von Hatterode bis Bad Hersfeld im NVV-Verbundgebiet. Bei der Linie X33 sind rund 12.000 Nutzwagenkilometer jährlich mehr als bisher vorgesehen, um im Zwei-Stunden-Takt auch den Grebenauer Ortsteil Schwarz anzubinden. An den Haltestellen Alsfeld Bahnhof und Bad Hersfeld Bahnhof bestehen regelmäßig Anschlüsse zur Bahnlinie RB45 von und nach Gießen (Vogelsbergbahn) bzw. zur Cantus-Bahn von und nach Kassel und Fulda.

X35: Alsfeld – Stadtallendorf – Kirchhain – Marburg: Die neue Linie X35 führt werktags im Stunden-, am Wochenende im Zwei-Stunden-Takt von Alsfeld über Stadtallendorf, Kirchhain und die Marburger Lahnberge zum Marburger Hauptbahnhof. Von der hierdurch deutlich verbesserten Anbindung der Marburger Lahnberge profitieren das Uniklinikum, zahlreiche Fachbereiche der Universität sowie weitere Firmen. Hauptanschlusspunkte an die Schiene sind Alsfeld Bahnhof und Marburg Hauptbahnhof.

X39: Alsfeld – Schrecksbach – Treysa: Das bisherige Angebot der X39 wurde um eine Spätfahrt an Samstagen und Sonntagen ergänzt. Auch diese Linie bietet sehr gute Übergänge zu den Schienenprodukten in Alsfeld und Treysa sowie zu weiterführenden Buslinien.

 




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