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Fast 400.000 Fahrgäste nutzen jährlich Stadtbahnhof in Eschwege - Jubiläum mit NVV-Gewinnspiel

Veröffentlicht am: 08.12.2014

8.Dezember 2014 

In diesen Tagen feiert der Stadtbahnhof Eschwege seinen 5. Geburtstag und er wächst und gedeiht. Auch im fünften Jahr nach der Eröffnung im Dezember 2009 steigt die Zahl der Fahrgäste am Stadtbahnhof Eschwege und Niederhone kontinuierlich weiter an. Allein von 2010 bis 2013 stieg die Zahl erneut um 20 Prozent.

Lagen die Ein- und Aussteigerzahlen 2008 am Bahnhof Eschwege West täglich bei ca. 500, wurden im Jahr 2010 bereits 1000 Fahrgäste/Tag im Stadtbahnhof und in Niederhone gezählt. Aus der letzten Zählung Ende 2013 ergaben sich 1.200 Fahrgäste. Damit haben sich die Ein- und Aussteigerzahlen im Verhältnis zu 2008 in den zurückliegenden fünf Jahren mit einem Zuwachs von 126 Prozent mehr als verdoppelt. Insgesamt nutzen damit pro Jahr ca.  400.000 Fahrgäste den Stadtbahnhof Eschwege und die Station Eschwege-Niederhone.

Die Gründe dieser positiven Entwicklung sind aus Sicht des NVV zahlreich. So entscheiden sich immer mehr Bürgerinnen und Bürger dafür, vom Stadtbahnhof aus mit der Bahn von Eschwege in Richtung Kassel, Göttingen, Fulda, Frankfurt oder Eisenach zu fahren. Von da genießen die Fahrgäste (im Vergleich zu 2008) eine Zeitersparnis von ca. 25 Minuten, z. B. auf ihrem Weg nach Kassel oder ca. 40 Minuten nach Frankfurt. Täglich können bis zu 20 Abfahrten Richtung Göttingen und 18 Abfahrten Richtung Bebra wahrgenommen werden.

Die optimale Verknüpfung zwischen Fahrrad, Auto, Car-Sharing, Taxi, Bus und Bahn macht den Stadtbahnhof für Eschwege zur zentralen Mobilitätsdrehscheibe. Doch er ist mehr als das: Der Stadtbahnhof hat auch die Herzen vieler Eschweger erobert. Neben dem freundlichen Service im NVV-Kundenzentrum mit einer qualitativ hochwertigen Bäckerei und dem immer gut besuchten Café hat er sich in kürzester Zeit zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt.

Darüber hinaus wurde das besondere Konzept des Stadtbahnhofes mit nationalen und internationalen Preisen gewürdigt. 2013 konnte der NVV für Eschwege den European Rail Award für den besten, kleinen Bahnhof Europas in Empfang nehmen und in diesem Jahr ging der Deutsche Deutscher Verkehrsplanungspreis ebenfalls nach Eschwege.

Der NVV und das Verkehrsunternehmen cantus bedanken sich daher bei den vielen Fahrgästen mit einem Geburtstagsgewinnspiel! Die Gewinnspielfrage lautet:

 

Wann genau wurde der Stadtbahnhof Eschwege eröffnet?

 

Antwortmöglichkeiten: 8.12. 2008, 9.11.2009 oder 10.12.2009

 

Die Antworten können mit einer Email an den NVV mit dem Betreff "Geburtstags-Gewinnspiel" an die Adresse info@nvv.de gesendet oder mit den überall ausliegenden Gewinnspielkarten an den NVV geschickt werden. Und zu gewinnen gibt es folgende attraktiven Preise:

 

Hauptgewinn: Gutschein für ein Party-Catering im Wert von 200,– Euro

2. und 3. Preis: je eine Torte im Wert von 60.– Euro

4. und 5. Preis: je eine Torte im Wert von 50.– Euro

6. Preis: eine Torte im Wert von 40.– Euro

Weitere Preise: Fünf 5-er Tickets, U18-Tickets und Preisstufe 10, fünf Multitickets Single, Preisstufe 10 und 5 Multitickets Gruppe, Preisstufe 10.

 

Einsendeschluss ist der 31. Januar 2015

 

 

 

Hintergrundinformationen zum Stadtbahnhof Eschwege

 

Früher war die Kreisstadt Eschwege auf der Schiene nur über den Bahnhof Eschwege-West zu erreichen, der ca. 5 Kilometer von der Innenstadt entfernt lag. Dort mussten die Fahrgäste auf Busse umsteigen, um in die Innenstadt zu kommen. Da die Fahrgastzahlen auf der Regionalbahnlinie R7 kontinuierlich abnahmen, entwickelte der NVV die verkehrliche Rahmenplanung mit der die Kreisstadt Eschwege wieder zentrumsnah von Zügen angefahren wird, die auf der Strecke Göttingen - Bebra - Fulda unterwegs sind. Die ehemals über Eschwege-West verkehrenden modernen Regionalzüge nehmen nun ihren Linienweg über die neue Station „Eschwege-Niederhone“ nach „Eschwege“ als zentrumsnahen Stadtbahnhof.

 

Verkehrliche Entwicklung

Seit dem Dezember 2009 können nun die Eschweger Bürger die Oberzentren Kassel und Göttingen direkt und schnell mit hochkomfortablen Nahverkehrszügen erreichen. Damit gibt es für eine Vielzahl von Berufs- und Schulpendlern, aber auch Gelegenheitsfahrern z.B. zum Einkaufen oder zum Besuch von Abendveranstaltungen mit diesen Verbindungen eine Alternative zum eigenen Fahrzeug.

 

Nicht nur die neue Infrastruktur sorgt in und um Eschwege für einen gute Anbindung, sondern auch das Angebot auf der neuen Schiene. Mit einem neuen Fahrplan gibt es auch gute Umsteigemöglichkeiten in Göttingen, Eichenberg und Bebra, um Züge in Richtung Kassel, Hannover, Eisenach sowie Fulda und Frankfurt zu erreichen.

 

Diese vielfältigen Optimierungen haben der Akzeptanz und Nachfrage einen Schub verliehen. So entscheiden sich weiterhin Bürgerinnen und Bürger dafür, vom Stadtbahnhof aus mit der Bahn von Eschwege in alle Richtung zu fahren. Von da genießen die Fahrgäste (im Vergleich zu 2008) eine Zeitersparnis von ca. 25 Minuten auf ihrem Weg nach Kassel oder ca. 40 Minuten nach Frankfurt. Täglich können bis zu 20 Abfahrten Richtung Göttingen und 18 Abfahrten Richtung Bebra wahrgenommen werden.

 

Insgesamt lässt sich feststellen, dass nicht nur in Eschwege selbst positive Effekte auf die Nachfrage eingetreten sind, sondern die Städte entlang  der ganzen Linie R7 von dieser Infrastrukturinvestition profitieren.

 

Nach fünf Jahren Erfahrung mit dem neuen Stadtbahnhof Eschwege fällt die Bewertung für den NVV weiterhin sehr positiv aus. Die Fahrgastzahlen haben sich auf einem hohen Niveau gefestigt. Dazu kommt eine sehr gute Auslastung der P&R-Plätze. Verglichen mit der ursprünglichen Anzahl der Parkplätze in Niederhone ist die Kapazität der Anlage bereits überlastet! Das Parkhaus am Stadtbahnhof hatte ebenfalls eine überdurchschnittliche Auslastung von 95 Prozent.

 

Verknüpfung mit weiterführenden Verkehrsmitteln

Die optimale Verknüpfung zwischen Fahrrad, Auto, Taxi, Bus und Bahn sowie dem bundesweit einmaligen Pilotprojekt Mobilfalt macht den Stadtbahnhof für Eschwege zur zentralen Mobilitätsdrehscheibe.

 

Insgesamt verkehren nun vier Stadtbuslinien mit Halt am Bahnhof. Somit entstehen direkte Verbindungen zwischen Bahnhof, Schulstandorten, dem Kreiskrankenhaus, dem Industriegebiet sowie allen Stadtteilen. Alle vier Stadtbuslinien verkehren im Halbstundentakt, der auf den neuen Bahnfahrplan abgestimmt ist. So kann innerhalb weniger Minuten ein Anschluss mit dem Stadtbus in das weitere Stadtgebiet angeboten werden. Dazu kommen zehn Regionalbuslinien, die Eschwege mit seine Stadtteilen und angrenzenden Ortschaften verbinden. Insgesamt finden hier täglich 330 Abfahrten mit Bussen statt.

 

Kundenservice am Bahnhof

Der neue Bahnhof ist nicht nur ein Verkehrsknoten, er ist mehr als das: Neben dem freundlichen Service im NVV-Kundenzentrum mit einer qualitativ hochwertigen Bäckerei und dem immer gut besuchten Café hat er sich in kürzester Zeit zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt.

 

Reaktivierung und Neubau der Verkehrsanlagen

Das Gemeinschaftsprojekt haben der Kreisstadt Eschwege, dem Nordhessischen VerkehrsVerbund und der Hessische Landesbahn die Neuanbindung der Kreisstadt Eschwege an ein modernes und komfortables Nahverkehrssystem beschert. Dies umfasst seitens der Hessischen Landesbahn neben dem Neubau der Bahnanlage im Stadtbahnhof in attraktiver, innenstadt-naher Lage, die Reaktivierung der Schienenstrecke zwischen dem alten Bahnhof Eschwege-West und nun Eschwege-Stadt sowie den Neubau der 500 m langen Verbindungskurve in Richtung Norden. Mit dem Bau eines weiteren Haltepunktes an der reaktivierten Strecke in Eschwege-Niederhone werden weitere Stadtteile direkt durch den Schienenverkehr erschlossen.

Die Reaktivierung und der ergänzende Neubau der Schienenverkehrsanlagen umfasst ein Investitionsvolumen in Höhe von rd. 18,5 Mio. EUR für rd. 5100 m Schienenstrecke, fünf Brückenbauwerke, einen Bahnübergang, zwei Verkehrsstationen, die neue Nordspange, die Leit- und Sicherungstechnik sowie Elektrifizierung.

Die Bahnstation in Eschwege hat die Stadt ergänzt durch einen Bahnhofsvorplatz, eine Park and Ride- und Bike and Ride- Anlage, ein Parkhaus, einen Taxistand sowie einen zentralen Busbahnhof zur Verknüpfung mit Stadt- und Regionalbuslinien. Das Umsteigen findet auf einem gemeinsamen Bahn- und Bussteig statt und ist räumlich und zeitlich optimiert. Eingebettet wird der neue Standort des Bahnhofes in eine umfangreiche Neukonzeption der Straßenwege-führung, die u.a. die ehemals überlastete Kreuzung Niederhoner Straße / Bahnhofstraße / Max-Woelm-Straße in eine leistungsfähigere Kreisverkehrsanlage überführte. Die Investitionen in die Anlagen des ÖPNV und MIV betragen 8,8 Mio. EUR.

Neben der eigentlichen und zugehörigen Eisenbahninfrastruktur ist mit diesem Projekt insbesondere die städtebauliche Aufwertung des gesamten Gebietes rund um den ehemaligen Bahnhof in Eschwege verbunden. Auf der Grundlage einer städtebaulichen Rahmenplanung werden die Grundstückserschließung und Entwicklung der derzeit ungenutzten Brachflächen seitens der Stadt betrieben. Die Reaktivierung der Schiene und der Bau des Stadtbahnhofs Eschwege sind damit Zukunftsinvestitionen, die in der Kreisstadt Eschwege auch den wirtschaftlichen Aufschwung unterstützen und einen erheblichen strukturellen Nachteil in der Region beseitigen.

 


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