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Neue und bewährte Busunternehmen im Landkreis Kassel unterwegs - Verkehrsunternehmen und NVV setzen auf gute Qualität und flexible Einsatzmöglichkeiten bei den Fahrzeugen

Veröffentlicht am: 03.12.2013

3. Dezember 2013 

Mit dem diesjährigen Fahrplanwechsel im Dezember werden auf den Buslinien zwischen Hofgeismar, Hann.Münden, Trendelburg, Espenau und Grebenstein bereits bewährte und teilweise auch neue Verkehrsunternehmen unterwegs sein. Hintergrund für diese Veränderung ist das Ergebnis der europaweiten Ausschreibung, die Anfang des Jahres stattgefunden hat.

Der Zuschlag für die Busverkehrsleistungen im Landkreis Kassel ging bereits im Sommer an die Bietergemeinschaft aus den ortsansässigen Unternehmen Sallwey und Uhlendorff sowie die Fa. Reisedienst Bonte, da diese Unternehmen das wirtschaftlichste Angebot abgegeben hatten.

Neu ist die Fa. Bonte aus Schwalmstadt, die zukünftig für die Buslinien zwischen Esse und Diemel verantwortlich sein werden. Bisher wurden dort alle Buslinien von der Regionalverkehr Kurhessen GmbH (RKH) bedient.

Im Bereich "Wesertal", wird wie bisher die Bietergemeinschaft aus den beiden Busunternehmen Sallwey und Uhlendorff neben der wichtigen Linie 190 von Hann.-Münden über den Reinhardswald nach Hofgeismar auch die Buslinie 180 von Hofgeismar über Trendelburg nach Bad Karlshafen bedienen. Dazu kommen lokale Busangebote rund um die Gemeinden Trendelburg, Wahlsburg und Oberweser sowie zwischen dem Wesertal und den großen Schulen in Hofgeismar.

Die Firma Bonte verantwortet ab Fahrplanwechsel nicht nur die Linie 140, die im Diemeltal Hofgeismar mit Liebenau und Warburg verbindet, sondern auch die Zubringerlinien zum Flughafen Kassel-Calden. So wird ab 15. Dezember die neue Linie 100 täglich im Stundentakt den Flughafen - und damit auch den Ort Calden - mit der Kasseler Innenstadt und dem Fernbahnhof in Wilhelmshöhe verbinden. Dazu kommen weitere lokale und schulorientierte Linien um Hofgeismar, Immenhausen, Grebenstein, Calden und Espenau, die Stadtbuslinie in Hofgeismar sowie die Ortsbuslinie Holzhausen - Immenhausen. 

Um auf die verschieden Anforderungen in den nächsten Jahren reagieren zu können, haben die Verkehrsunternehmen unterschiedliche Bustypen angeschafft. Je nach Art des Einsatzes variiert die Größe der Busse und bietet so die Möglichkeit, flexibler als früher auf Veränderungen zu reagieren.

Die notwendigen Fahrzeuge, die der NVV für die Bedienung der Linien verlangt, sind voll klimatisiert, verfügen über Platz für Rollstühle, Rollatoren oder Kinderwagen, haben standardmäßig niederflurgerechte Einstiege und Kneeling-Funktion (Bus lässt sich an der Haltestelle zum Einstieg absenken), bieten einen größeren Sitzplatzabstand. Da die Fahrzeuge im Durchschnitt nicht älter als sechs Jahre sein dürfen, entsprechen sie den neusten  Sicherheitsstandards. Dazu gehören z.B. ABS-System, Antischlupfregelung sowie zahlreiche weitergehende Sicherheitsmerkmale

Zur besseren Information der Fahrgäste bietet ein Fahrgastinformationssystem durch Bildschirme in den Bussen die Details des Linienverlaufs sowie Anschlussinformation. Eine entsprechende Innenraumgestaltung ermöglicht sehbehinderten Fahrgästen durch die kontrastreiche Gestaltung eine bessere Orientierung.

Darüber hinaus setzt der NVV neben Komfort und Information auch auf eine klimaschonende Ausstattung. Daher werden die Busse über den höchstmöglichen lieferbaren Umweltstandard verfügen und so den Schadstoffausstoß weiter reduzieren. Lediglich auf Fahrzeugen, die nur an wenige Stunden am Tag im Einsatz sind, sind geringere Anforderungen zu erfüllen.

Außerdem bieten die Busse eine technische Vorrichtung mit der in den Sommermonaten am Heck Fahrradträgern angebracht werden können. Insgesamt ist Platz für fünf Fahrräder. Da künftig auch die Linien von Volkmarsen nach Grebenstein und von  Warburg über Liebenau nach Hofgeismar an Samstagen, Sonn- und Feiertagen verkehren, werden Fahrradausflüge im Landkreis Kassel durch die neue Ausstattung attraktiver.

 

Hintergrund zur europaweiten Ausschreibung von Busleistungen:

 Nachdem der NVV bereits zwischen 2003 und 2008 als einer der ersten Verbünde in Deutschland sämtliche Busleistungen in Nordhessen europaweit ausgeschrieben hatte, folgt jetzt die nächste Welle, da die Verträge in der Regel für acht Jahre ausgeschrieben werden.

Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2013 geht das Liniennetz in diesem Bereich mit zwei Verkehrsverträgen und zusammen etwa 1.044.000 (Busbündel Wesertal) + 1.300.000 (Busbündel Esse-Diemel) Buskilometer pro Jahr in Betrieb.

Dafür werden insgesamt 22 (Busbündel Wesertal) +25 (Busbündel Esse-Diemel) Fahrzeuge benötigt, die Teil der Ausschreibung über eine Vertragslaufzeit von acht Jahren sind. Die Verträge sehen eine Mindestvergütung nach dem Tarif des Landesverbandes der hessischen Omnibusunternehmer (LHO) vor. Der NVV verlangt diese Bezahlung des Personals nach Tarif bereits seit einigen Jahren. Finanziert wird der Busverkehr durch den NVV und anteilig vom Landkreis Kassel und seinen beteiligten Kommunen.

Innerhalb der Ausschreibungen, legt der NVV den Fahrplan, die Linienwege und die Qualität der Busse in Abstimmung mit den jeweiligen Partnern fest.

 


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