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Bewährter Betreiber ab 15. Dezember 2013 im Wolfhager Land unterwegs - Ab Dezember mit der Linie 110 zum Bahnhof Wilhelmshöhe

Veröffentlicht am: 13.12.2013

13. Dezember 2013 

Mit dem diesjährigen Fahrplanwechsel im Dezember wird auf den Buslinien zwischen Wolfhagen, Breuna, Volkmarsen und Grebenstein ein bereits bewährtes Verkehrsunternehmen unterwegs sein. Hintergrund dafür ist das Ergebnis der europaweiten Ausschreibung, die Anfang des Jahres stattgefunden hat. Der Zuschlag für die Busverkehrsleistungen im Altkreis Wolfhagen ging bereits im Sommer erneut an die Hessische Landesbahn Hessenbus (HLB), da dieses Unternehmen das wirtschaftlichste Angebot abgegeben hatte.

Für die Mobilität im "Wolfhager Land" sorgt daher weiterhin das Verkehrsunternehmen HLB Hessenbus, das neben den Linien 110 von Kassel über Habichtswald nach Wolfhagen und der Linie 120 von Wolfhagen über Breuna nach Warburg künftig auch die veränderte Linie 130 umfasst, die täglich alle zwei Stunden zwischen Volkmarsen und Grebenstein über Breuna und den Flughafen Kassel-Calden verkehrt.

Die Linie bindet damit den Nordkreis über den Bahnhof Grebenstein an den Flughafen Kassel-Calden an. Die Anbindung der Wolfhager Stadtteile erfolgt künftig im Linienverkehr mit Midi- und Kleinbussen, die das bekannte Anruf-Sammel-Taxi ersetzen. Neu eingerichtet wird eine Bedienung im Zweistunden-Takt von den Zierenberger Stadtteilen Oelshausen und Burghasungen an die Stadt Zierenberg und weiter zum Naturparkzentrum auf den Hohen Dörnberg.

Die Linie 110 wird in Zukunft nicht mehr an der Ahnatalstraße in Kassel-Harleshausen enden, sondern montags bis freitags stündlich ab Oelshausen bzw. Burghasungen mit jeder Fahrt bis zum Bahnhof Wilhelmshöhe fahren. Die Anbindung der Kölnischen Straße durch diese Linie erfolgt dann nur noch mit einem Fahrtenpaar im Schulverkehr. Es besteht dann Anschluss an der Teichstraße zur Buslinie 10 und Tram 8. Am Wochenende wird ein zweistündiges Angebot zwischen Wolfhagen und Kassel vorgehalten.

Die neue Buslinie 100 Kassel - Calden bindet die Gemeinde Calden und den neuen Flughafen an die Stadt Kassel und den Bahnhof Wilhelmshöhe an. Zudem ersetzt sie damit die Linie 130 auf dem Abschnitt Kassel - Calden. Die ehemaligen ExpressBus-Fahrten der bisherigen Linie 100 von Wolfhagen nach Kassel werden nicht mehr angeboten.

Um auf die verschieden Anforderungen in den nächsten Jahren reagieren zu können, hat auch die HLB Hessenbus unterschiedliche Bustypen angeschafft. Je nach Art des Einsatzes variiert die Größe der Busse und bietet so die Möglichkeit, flexibler als früher auf Veränderungen zu reagieren.

Die notwendigen Fahrzeuge, die der NVV für die Bedienung der Linien verlangt, sind voll klimatisiert, verfügen über Platz für einen Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen, haben standardmäßig niederflurgerechte Einstiege und Kneeling-Funktion (Bus lässt sich an der Haltestelle zum Einstieg absenken), bieten einen größeren Sitzplatzabstand. Da die Fahrzeuge im Durchschnitt nicht älter als sechs Jahre sein dürfen, entsprechen sie den neusten  Sicherheitsstandards. Dazu gehören z.B. ABS-System, Antischlupfregelung sowie zahlreiche weitergehende Sicherheitsmerkmale.

Zur besseren Information der Fahrgäste bietet ein Fahrgastinformationssystem durch Bildschirme in den Bussen die Details des Linienverlaufs sowie Anschlussinformation. Eine entsprechende Innenraumgestaltung ermöglicht sehbehinderten Fahrgästen durch die kontrastreiche Gestaltung eine bessere Orientierung.

Darüber hinaus setzt der NVV neben Komfort und Information auch auf eine klimaschonende Ausstattung. Daher werden die Busse über den höchstmöglichen lieferbaren Umweltstandard verfügen und so den Schadstoffausstoß weiter reduzieren. Lediglich auf Fahrzeugen, die nur an wenige Stunden am Tag im Einsatz sind, sind geringere Anforderungen zu erfüllen.

 

Hintergrund zur europaweiten Ausschreibung von Busleistungen:

Nachdem der NVV bereits zwischen 2003 und 2008 als einer der ersten Verbünde in Deutschland sämtliche Busleistungen in Nordhessen europaweit ausgeschrieben hatte, folgt jetzt die nächste Welle, da die Verträge in der Regel für acht Jahre ausgeschrieben werden.

Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2013 geht das Liniennetz in diesem Bereich mit 1.178.000 Buskilometer pro Jahr in Betrieb.Dafür werden insgesamt 16 Fahrzeuge benötigt, die Teil der Ausschreibung über eine Vertragslaufzeit von acht Jahren sind. Die Verträge sehen eine Mindestvergütung nach dem Tarif des Landesverbandes der hessischen Omnibusunternehmer (LHO) vor. Der NVV verlangt diese Bezahlung des Personals nach Tarif bereits seit einigen Jahren. Finanziert wird der Busverkehr durch den NVV und anteilig vom Landkreis Kassel und seinen beteiligten Kommunen.

Innerhalb der Ausschreibungen, legt der NVV den Fahrplan, die Linienwege und die Qualität der Busse in Abstimmung mit den jeweiligen Partnern fest.

 


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