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Kostenloser Busverkehr innerhalb von Ahnatal startet am 1. Januar 2012 – Vertrag zwischen NVV und Gemeinde Ahnatal unterzeichnet

Veröffentlicht am: 21.12.2011

21. Dezember 2011

Die Tinte unter dem Vertrag zwischen NVV und der Gemeinde Ahnatal ist kaum getrocknet, schon geht es los. Ab 1. Januar 2012 kommen die Bürgerinnen und Bürger in Ahnatal in den Genuss eines kostenlosen Busangebotes mit der bereits bestehenden Linie 49.

Die Buslinie, die täglich zwischen Heckershausen, Kammerberg und Weimar unterwegs ist, bietet an den Wochentagen mindestens einen Stundentakt. Darüber hinaus hat sie am Bahnhof Weimar Anschluss an die Züge der Regio-

Tramlinie 4 Richtung Wolfhagen bzw. Kassel und bedient auch die Haltestelle Ahnatal-Casselbreite, die in unmittelbarer Nähe der gerade neu eröffneten RegioTram-Station liegt.

Für den NVV Geschäftsführer Wolfgang Dippel bietet diese Modell weitere Chancen, den Innerortsverkehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu stärken: „Jetzt kann jeder mal ausprobieren, wie der Bus funktioniert. Wir sind sicher, dass die guten Verknüpfung zwischen Zug und Bus auch zu weiteren Fahrgästen jenseits der Gemeindegrenzen führen wird. Der Innerortsbus ist etwas für Einsteiger, aber auch für jeden anderen, der unabhängig vom Auto mobil sein möchte.“

Ab 1. Januar 2012 gilt dann, dass alle Fahrgäste die Linie 49 innerhalb ihrer Gemeinde benutzen können, ohne dafür eine Fahrkarte zu bezahlen. Diese Reglung betrifft nicht die Buslinie 48, die ebenfalls die Haltestellen in Ahnatal bedient, aber auch Vellmar, Fuldatal und Kassel anbindet. Wer diese Ziele hat, kann aber in der Buslinie 49 das gewünschte Ticket erhalten.

In dem Vertrag ist auch geregelt, dass die Gemeinde Ahnatal dem NVV die entgangene Einnahme in Höhe von 3.100 Euro jährlich ausgleicht, so dass sämtliche Kosten für die Buslinie jetzt durch die Kommune getragen werden und viele Bürgerinnen und Bürger vom kostenlosen Innerortsbus profitieren können.

Darin sieht auch Bürgermeister Michael Aufenanger den Vorteil bei der Lösung eines kostenlosen Innerortsbusses. „Wir wollen einerseits die Ortsteile gut miteinander verbinden und andererseits viele für den öffentlichen Nahverkehr gewinnen. So können wir Erfahrungen sammeln und etwas für die eigenen Bürgerinnen und Bürger tun!“

Der Vertrag ist zunächst auf zwei Jahre befristet und kann dann je nach Wunsch und Einschätzung der Kooperationspartner weiter verlängert werden.

 


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