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Stadtbahnhof Eschwege entwickelt sich gut- Bilanz nach einem Jahr fällt für den NVV durchweg positiv aus

Veröffentlicht am: 08.12.2010

8.12.2010

Nach einem Jahr Erfahrung mit dem neuen Stadtbahnhof Eschwege auf der Regionalbahnlinie 7 zwischen Fulda und Göttingen fällt die Bewertung für den NVV weiterhin positiv aus. Die im Laufe des Jahres stattgefundenen Zählungen haben den 100-Tage-Trend aus dem März von 1000 Fahrgästen pro Tag bestätigt.

Für Wolfgang Dippel, Geschäftsführer des NVV,  ist diese Stabilisierung der Zahlen ein klares Signal in die richtige Richtung: „Die Zahlen aus den letzten Monaten zeigen jetzt, dass wir die Fahrgäste das ganze Jahr halten konnten und die Züge nicht nur im Winter eine gute Mobilitätsalternative sind. Ich gehe davon aus, dass wir mit unserem Angebot am Stadtbahnhof kontinuierlich Fahrgäste gewinnen werden.“

Das zeigt auch die Analyse der Fahrgastzählung im Einzelnen. Innerhalb von Eschwege hat eine leichte Verlagerung stattgefunden, denn die zusätzliche Station in Niederhone erfreut sich großer Beliebtheit. Dort stieg die Ein- und Aussteigerzahl von knapp 80 auf über 140. Aber auch am Stadtbahnhof selbst sind täglich fast 850 Fahrgäste unterwegs. Insgesamt bieten die neuen Stationen somit ca.1000 Reisenden Tag für Tag gute Verbindungen.

Damit hat sich die Anzahl der Nutzerinnen und Nutzer im Verhältnis zum alten Bahnhofsstandort Eschwege-West mehr als verdoppelt, denn sie stieg von 468 auf knapp 1000 an den neuen Stationen Eschwege und Eschwege-Niederhone.

Aber auch die Bahnhöfe und Stationen in Bad Sooden-Allendorf und Sontra haben sich gut entwickelt. So sind von dort aus seit der letzten Erhebung insgesamt ca. 50 Fahrgäste mehr in Richtung Bebra unterwegs.

Bis auf den schneereichen, kalten Winter, die geplanten Bauarbeiten und damit verbundene Verspätungen sowie wenige technische Probleme sind die Betriebserfahrungen des letzten Jahres gut. Der Betrieb läuft stabil, die Züge sind zu 95 Prozent pünktlich.

Zum diesjährigen Fahrplanwechsel hat der NVV auch den Kundenwunsch umgesetzt, zusätzliche Frühverbindungen zwischen Eschwege und Kassel zu schaffen. Diese Verbesserungen kommen besonders Pendlern zugute. Der erste Zug von Bebra nach Göttingen verkehrt früher (Abfahrt in Eschwege um 4.39 Uhr) und ermöglicht somit in Eichenberg einen Anschluss an die R1 nach Kassel Hauptbahnhof um 5.49 Uhr.

Weiterhin bietet die neu eingerichtete Fahrt um 6.16 Uhr ab Eschwege eine zusätzliche Direktverbindung nach Fulda. In Fulda besteht ein Anschluss an den ICE nach Frankfurt/M. mit Ankunft um 8.41 Uhr.

Auch an die Rückfahrt wurde gedacht. So profitieren Pendler auch von der verlängerten Zusatzfahrt der R1 (Abfahrt Kassel Hauptbahnhof um 16.06 Uhr), die von Eichenberg bis Eschwege verlängert wird. Die Ankunft in Eschwege ist um 17.23 Uhr.

Montags bis freitags besteht außerdem für die Fahrt um 16.14 Uhr ab Göttingen in Bebra ein Anschluss an die R5 nach Bad Hersfeld, die R7 mit Abfahrt um 18.14 Uhr in Göttingen bietet sogar eine umsteigefreie Verbindung nach Bad Hersfeld mit Ankunft um 19.39 Uhr. Von Bad Hersfeld werden montags bis freitags weitere Fahrten um 18.50 Uhr nach Eschwege sowie um 19.50 Uhr nach Göttingen angeboten.

Anlässlich des einjährigen Jubiläums des Stadtbahnhofes beschenkt der NVV vor Ort  seine Kunden und Fahrgäste am 11.12.2010 von 10:00 bis 13:00 Uhr mit Weihnachtspunsch und kleinen Gewinnen am Glücksrad. Natürlich gibt es auch jede Menge Informationen rund um den öffentlichen Nahverkehr.

 

 


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