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Anerkennung für Bahnhof Grebenstein:

Veröffentlicht am: 01.12.2004

Architektur-Auszeichnung an Auftraggeber NVV übergeben

Mit der Anerkennung des „Renault Traffic Design Awards“, eine spezielle Auszeichnung im Rahmen eines Architekten Wettbewerbs, wurden jetzt die Leistungen für den Bahnhof Grebenstein, in der Fachsparte realisierte Objekte, in Berlin prämiert. „Dies ist eine besondere Anerkennung, weil es hier gelungen ist mit öffentlichen und kommunalen Mitteln eine sowohl funktionsgerechte als auch ansprechende planerische Lösung zu verwirklichen“, so Susanne Henckel zuständigen Projektleiterin des Nordhessischen VerkehrsVerbund (NVV) die, die in Berlin vergebene Auszeichnung von den Überbringern, den ausführenden Architekten, jetzt in Kassel entgegen genommen hat.

Im Auftrag des NVV und des Magistrats der Stadt Grebenstein, waren die Ausführenden der Planung und Umgestaltungsarbeiten, das Planungsbüro „schöne aussichten“, die Architektin Angela Siever und das Ingenieurbüro Gries, aus Kassel.
Die Leistungen wurden von einer Jury begutachtet und als besonders innovative und mutige Verkehrsarchitektur befunden.

Das Projekt

Alter Bahnhof neu
Der im Mai fertiggestellte und der Öffentlichkeit zugänglich gemachte Bahnhof hat der Kleinstadt Grebenstein zu einer besseren Funktionalität und zu einem neuen Gesicht verholfen.
Das Herzstück des alten Bahnhofs ist das neue Dach unter dem alle Serviceleistungen des öffentlichen Nahverkehrs angeboten werden. Der großzügig gestaltete Vorplatz mit Terrassenstufen und immergrünen Kugeleiben bringt mediterranes Flair nach Grebenstein. Des weiteren umfasst die Neugestaltung darüber hinaus den gesamten Bahnhofsvorplatz mit den P+R-Anlage und Fahrradabstellplätzen.

Ästhetik und Funktionalität sind die Kennzeichen des neu gestalteten Bahnhofsvorplatzes. Kurze Umsteigewege und wettergeschütztes Ein- Aus- und Umsteigen sind durch das neue Bahnhofsdach gewährleistet. Gemeinsam von Bahn- und Buskunden nutzbar, ist das Dach das Herzstück des Platzes. Es beherbergt alle Serviceleistungen des Öffentlichen Verkehrs wie Fahrkartenautomat und Fahrgastinformation und bietet für den angenehmeren Aufenthalt, Sitzbänke und Windschutz. Die Überdachung selbst ist eine Stahlkonstruktion, dessen Schirm von außen mit Holzlamellen verkleidet ist. Die Innenseiten sind aus mattiertem Verbundsicherheitsglas, die als Lichtdecke fungieren. So erscheint das Dach nachts weit sichtbar als dezenter Leuchtkörper.

Mit dem Start der RegioTram auf dieser Strecke, einer komfortableren Anbindung des Umlandes an das Oberzentrum Kassel, wurde so dem Kleinstadt Bahnhof zu einer verbesserten Funktionalität und einem neuen Gesicht verholfen.



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